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Hauptsache Streiken - Ver.di Inszenierung: Streik bei der deutschen Post

Die Deutsche Post stellt im Tarifstreit mit der Gewerkschaft Verdi ein neues Angebot in Aussicht, um den angekündigten unbefristeten Streik abzuwenden. Dabei bietet die dt. Post doch bereits schon 5,5 Prozent mehr Lohn über zwei Jahre und einen verlängerten Kündigungsschutz bis zum 30. Juni 2011, fordert im Gegenzug allerdings eine Verlängerung der Arbeitszeit – von 38,5 auf 39 Stunden pro Woche. Ver.di lehnt das ab und verlangt 7 Prozent mehr Lohn für zwölf Monate.
"Es riecht nach Inszenierung. Ver.di könnte durch einen harten Arbeitskampf ihre Unabhängigkeit unter Beweis stellen wollen, die Post mit ihrer Forderung nach etwas längerer Arbeitszeit zeigen wollen, dass das Geschäft auch für einen Nochfastmonopolisten nicht einfach ist." (Quelle: Die Zeit)
Das zumindest langfristig durch Ver.di´s übertriebene Lohnforderungen Arbeitsplätze gefährdet werden, muss doch jedem klar sein. Gewerkschaften hatten ihre Berechtigung und hatten auch ihre unbestreitbaren Verdienste um die Arbeiter und Angestellten. Aber das war einmal in der Vergangenheit. Die heutigen Gewerkschaften haben nicht gelernt, sich den Bedürfnissen und Erfordernissen des modernen (Arbeits-)Marktes unter Berücksichtigung der Globalisierung und des europäischen Zusammenschlusses anzupassen.